Die Haltung des Coaches

Die geistige Haltung eines Coaches wird von drei Grundsätzen geprägt:

Empathie: Jedes Handeln ergibt Sinn und verdient, anerkannt zu werden! Der Coach wahrt stets einen vertraulichen Rahmen und bietet verlässliche Strukturen im Gespräch und Handeln. Eine wirkliche Öffnung seitens des Coachees wird erst durch die Empathie seitens des Coaches möglich.

Distanz zur Sache: Die Experten für das Problem sind auch die Experten für die Lösung. Das heißt als Coach findet man die Lösung nicht selbst, sondern begleitet seine Coachees beim Finden ihrer eigenen Lösungsmöglichkeiten. Sowohl die Lösungsräume als auch der, dem Coachingauftrag zugrundeliegende Veränderungsprozess (/Transition) „gehören“ den Coachees. Sie allein bestimmen über Art und Umfang der konkreten Schritte zur Lösungsfindung. Hierbei unterstützt der Coach ggf. durch Sekundär-Beratung und damit verbundene Interventionen.

Dissoziiertheit: Unter Berücksichtigung bzw. vielleicht auch trotz der ersten beiden Punkte bewahrt sich der Coach stets einen kritischen Blick „von außen“ auf das System der Coachees. Er erkennt die „ungeschriebenen Regeln“ nach welchen der Klient handelt und versucht diese – soweit sinnvoll – durch das Setzen gezielter Impulse sichtbar zu machen bzw. außer Kraft zu setzen.